Arbeitslosigkeit

  • An der Realität vorbei

    Rot-roter Antrag „Bündnis für Gute Arbeit“ – Abstrakte Forderungen, aber keine Verbesserungsvorschläge

    Iris Schülzke spricht im Landtag

    Iris Schülzke spricht im Landtag zum Antrag „Bündnis für Gute Arbeit“

    Iris Schülzke kritisierte in Ihrer Rede vom 21.01.2016den von SPD und Linken eingereichten Antrag „Bündnis für Gute ArbeitBei Arbeitslosenquoten von 8 bis 14 % in den Landkreisen außerhalb des Speckgürtels suchen noch immer viele Brandenburger vergeblich eine Arbeit. Zudem ist in den südlichen Landkreisen mit dem geplanten Rückgang der Braunkohle-Industrie ein massiver Strukturwandel im Gang, der noch viele weitere Arbeitsplätze kosten wird. Hier gilt es, neue Firmen als Arbeitgeber anzusiedeln und nicht, sie mit Luxusforderungen und Bürokratie abzuschrecken.

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  • Dynamik auf dem Arbeitsmarkt?

    Kritische Auseinandersetzung von Iris Schülzke mit der von SPD und Linken versprochenen „Dynamikoffensive“ auf dem Arbeitsmarkt

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  • Pressekonferenz vom 05.04.2016

    Hauptthemen: Übernahme BUGA-Defizit durch das Land und Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg

    Péter Vida stellt die Anträge zum BUGA-Defizit und zur Schaffung eines brandenburgischen Studienkollegs vor

     

    1. Übernahme des BUGA-Defizits durch das Land Brandenburg
    Vor allem das Wetter (Hitzewelle, gefolgt von schwerem Sturm samt Teilsperrung des BUGA-Geländes) und der Bahnstreik hatten dazu geführt, dass die BUGA 2015 nur etwa 70 % der erwarteten Besucherzahlen erreichte. Entsprechend hinterließ die Bundesgartenschau im Havelland ein Defizit, das die teilnehmenden Gemeinden vor finanzielle Probleme stellt. Bereits im November hatten wir den Antrag gestellt, dass das Land das Defizit der BUGA übernimmt. Damals wurde dies mit dem Argument abgelehnt, man kenne noch keine genauen Zahlen. Nun sind die Zahlen bekannt – das Defizit beträgt 11,3 Millionen Euro. Und Sachsen-Anhalt hat inzwischen das Defizit von Havelberg übernommen, also Zeit, den Antrag erneut zu stellen.
    Übernahme des BUGA-Defizits durch Land auf YouTube

     

    2. Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg
    Studienkollegs sind Bildungseinrichtungen, die Menschen mit in Deutschland nicht anerkannter Hochschulzugangsberechtigung fit für die Universität machen. Nach Bestehen können die Absolventen an deutschen Universitäten studieren. Das sollte angesichts der steigenden Zahl von Migranten und Flüchtlingen Priorität sein. Doch neben Bremen ist Brandenburg das einzige Bundesland, in dem keine Studienkollegs angeboten werden. Unser Antrag soll dies beheben.
    Schaffung Studienkolleg auf YouTube 

    Zum Hauptartikel „Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg“

     

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  • Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg

    Antrag im Landtag: Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg, um durch Bildung die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt zu fördern

     

    Viele Abschlüsse, die im Ausland den Besuch von Universitäten und Hochschulen erlauben, werden in Deutschland nicht als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Dies trifft nicht nur Flüchtlinge aus dem Irak oder Afghanistan, sondern auch Migranten aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Sogar die Abschlüsse mancher Migranten aus Russland, der Ukraine oder Polen werden nicht anerkannt.

     

    Doch es gibt eine Lösung. Studienkollegs sind Bildungseinrichtungen, die Menschen mit in Deutschland nicht anerkannter Hochschulzugangsberechtigung fit für die deutschen Universitäten machen. Grundvoraussetzung sind ausreichende Deutschkenntnisse. Nach einem einjährigen Kurs zur Verbesserung der Fach- und Deutschkenntnisse und Bestehen der Prüfung erhalten die Absolventen die Hochschulzugangsberechtigung. Anschließend können sie an deutschen Universitäten studieren. Angesichts der vielen Migranten und Flüchtlinge auch in Brandenburg und des Fachkräftemangels sollte dies eine wichtige Angelegenheit sein.

     

    Doch nicht so in Brandenburg. Denn 2010 wurde das einzige Studienkolleg Brandenburgs geschlossen. Neben Bremen ist Brandenburg nun das einzige Bundesland, in dem keine Studienkollegs angeboten werden – und das trotz steigender Zahl von Migranten und Flüchtlingen. Als „Nachfolger“ wurde in der BTU Cottbus die „Brücke ins Studium“ geschaffen. Doch dort kann man sich nur mit in Deutschland gültiger Hochschulzulassung anmelden, womit sich für viele Betroffene die Katze in den Schwanz beißt. 

     

    Die Studienkollegs in Berlin wiederum sind heillos überfordert, teilweise kommen auf 60 Plätze 300 Studienwillige. Es ist an der Zeit für Brandenburg, mit einem eigenen Studienkolleg Abhilfe zu schaffen und all den Reden über Integrationsbemühungen und die Behebung des Fachkräftemangels durch Migranten und Flüchtlinge auch konkrete Taten folgen zu lassen. Denn langfristig würde auch Brandenburg von den zusätzlichen Fachkräften profitieren.

     

    Deswegen stellen wir zur kommenden Landtagssitzung den Antrag, erneut ein Studienkolleg im Land einzurichten. Dies wäre ohne großen gesetzgeberischen Aufwand möglich, denn die Verordnungsermächtigung ist weiterhin im Hochschulgesetz enthalten. Es braucht also nicht einmal einen Gesetzgebungsvorgang.

     

    Die Bundesregierung finanziert in einem Programm 2400 neue Studienkolleg-Plätze. Für das Land Brandenburg würden folglich kaum Kosten entstehen.

    Lesen Sie unseren Antrag für die nächste Landtagssitzung hier.

     

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