Schulen

  • Antrag zur Verwendung der Kreisgebietsreform-Mittel abgelehnt

    BVB/FW-Antrag zur Verwendung der 400 Mio. Euro Rücklage für die Kreisgebietsreform abgelehnt

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  • BVB / FREIE WÄHLER im Einsatz für Glöwen

    BVB / FREIE WÄHLER steht zu seinem Wort und kämpft entschlossen für den Erhalt der Infrastruktur im ländlichen Raum. Gemeinsam mit Gemeindevertreter Christopher Teschner war Landtagsabgeordneter Péter Vida beim Besuch des RBB-Robur-Busses am vergangenen Donnerstag zugegen.

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  • BVB / FREIE WÄHLER: Kritik an Doppelhaushalt 2019/2020

    BVB / FREIE WÄHLER kritisiert die in vielen Aspekten falsche Schwerpunktsetzung beim Doppelhaushalt 2019/2020. So braucht es deutliche Nachbesserungen durch die Landesregierung.

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  • Carina Simmes - Von Kindesbeinen an – Gute Politik

    Unserer Kandidaten stellen sich vor: Carina Simmes - Von Kindesbeinen an – Gute Politik

    Carina Landtag neuIn der Politik sind Eigeninitiative und Bürgerbeteiligung der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme. Das lernte ich bereits von meinem Vater, der über viele Jahre Bürgermeister einer Großgemeinde war. In meiner Tätigkeiten in der Gemeindevertretung, als Leiterin des Finanz- und Kitaausschusses und vor allem als Mutter von zwei kleinen Kindern lernte ich die Probleme im Bereich Bildung und Kinderbetreuung aus erster Hand kennen. So begann ich mich zu engagieren und fand in BVB / Freie Wähler eine Gruppe, die mich dabei unterstützt.

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  • Christoph Schulze – Im Dienst der Bürger

    Unserer Kandidaten stellen sich vor: Christoph Schulze – Im Dienst der Bürger

    25 a

    Viele Jahre war ich in der SPD als Abgeordneter tätig. Doch im Jahr 2006 begann ich mich von der Partei zu lösen. Denn ich sah die großen Diskrepanzen zwischen den Versprechungen und dem was politisch umgesetzt wurde. Lange versuchte ich aus der SPD heraus mit aller Kraft, gegenzusteuern und schlimme Dinge zu verhindern. Am Ende habe ich festgestellen müssen, dass man in der SPD nichts erreichen kann. Denn mittlerweile ist diese Partei überschwemmt von Ja-Sagern und Karrieristen, denen es vornehmlich um ihr persönliches Fortkommen und nicht mehr um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger geht. Es wird zwar viel erzählt, aber in den Kernfragen wird letztendlich eine bürgerfeindliche Politik durchgesetzt.

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  • Dr. Philip Zeschmann – Wir Bürger müssen wieder eine Stimme im Landtag haben

    Unserer Kandidaten stellen sich vor: Dr. Philip Zeschmann – Wir Bürger müssen wieder eine Stimme im Landtag haben

    31 aEs gab eine Zeit, da glaubte ich, Parteien würden sich um das Wohle der Bürger kümmern. Doch als Stadtverordneter für die SPD, Fraktionsvorsitzender und Initiator mehrerer Bürgerinitiativen habe ich in den letzten 10 Jahren hautnah miterleben müssen, wie Parteipolitik das Vertrauen der Menschen immer weiter verspielt. Viele Vertreter des Parteieneinerlei interessieren sich nicht wirklich für die Belange von uns Bürgern. Sie hängen ihr Fähnchen lieber in den Wind und gehen den Weg des geringsten Widerstands in Bezug auf ihre Parteiführung. Dabei verschwimmen sie zur Unkenntlichkeit. Wir als Wähler können nach der Wahl nicht mehr erkennen, wen oder was wir gewählt haben.

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  • Im Landtag wird das Geld zum Fenster rausgeworfen...

    Die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen / Freie Wähler protestierten gestern zusammen mit Bürgerinitiativen aus zahlreichen Gemeinden gegen die Milliardenverschwendung am Flughafen BER.

    Geldregen3

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  • Kleine Anfrage Gesundes Essen - Nutzlose Antwort, aufschlussreiche Reaktion

    Zertifizierung der Caterer vermutlich Reaktion auf unsere Kleine Anfrage "Gesundes Essen in Kitas"

    Péter VidaCarina SimmesVor rund einem Monat erhielt die Landesregierung die von Péter Vida gemeinsam mit Carina Simmes erstellte Kleine Anfrage "Gesundes Essen in Kitas". Eine unserer Fragen: "Müssen die Caterer das Essen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zubereiten? Falls ja, wer kontrolliert dies?"

    Die Antwort ist ernüchternd. Fördermittel des Landes für Kita-eigene Küchen oder für einkommensschwache Eltern gibt es nicht. Und gewohnt bürokratisch und formal-juristisch eiert die Landesregierung um den eigentlichen Inhalt unserer Fragen nach der Qualitätskontrolle herum. Alles - nur nicht allgemeinverständlich zugeben, dass hier ein bisher ignoriertes Problem angesprochen wurde! Viel aufschlussreicher als die offizielle Antwort ist jedoch das Verhalten der Landesregierung:

    Kurz vor der Beantwortung der Kleinen Anfrage hat sie medienwirksam verkündet, dass sie nun die Caterer nach den Empfehlungen der DEG zertifizieren wird. Also eine klare Antwort auf unsere Frage. Warum gerade jetzt, wo das Problem schon seit Jahren besteht? Und warum taucht die geplante Zertifizierung in der Antwort auf unsere Kleine Anfrage nicht auf? Weil nichts darauf hinweisen soll, dass die nun geplante und längst überfällige Kontrolle der Caterer eine Reaktion auf unsere Kleine Anfrage sein könnte?

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  • Lehrermangel auf den Punkt gebracht

    Kleine Anfrage von Iris Schülzke zeigt: Bis 2021 werden 1.900 neue Lehrer benötigt – Land kompensiert Fehlplanung durch Abwerbung aus dem Ausland

    Bereits seit langem macht Iris Schülzke auf den Lehrermangel und den übermäßigen Stundenausfall an den Schulen in Brandenburg aufmerksam. Doch bisher reagieren Landesregierung und die Regierungsfraktionen von SPD und Linken darauf hauptsächlich, indem sie das Problem verschleiern.

    Mit einer Kleinen Anfrage hat Iris Schülzke nun dafür gesorgt, dass die Landesregierung das Problem in Zahlen auf den Tisch legen musste. In den nächsten 5 Jahren gehen über 1.900 Lehrer in den Ruhestand. Sie müssen ersetzt werden, denn die Zahl der Kinder schrumpft vorerst kaum. Und schon jetzt werden viele Stellen mangels Personal nicht besetzt. In den Oberstufenzentren von Märkisch-Oderland fällt so bereits 8 % des Unterrichts ersatzlos aus.

    Doch im Land werden zu wenige Lehrer ausgebildet. Besonders schlimm ist die Situation im ländlichen Raum. Aufgrund dessen Vernachlässigung wollen sich nur wenige junge Lehrer dort ansiedeln. Dies geht auch aus der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage deutlich hervor. So wurden 2015/16 in der Prignitz nur zwei neue Lehrer im Alter von unter 30 Jahren angestellt, im Landkreis Elbe-Elster sogar nur ein Einziger. 

    Zeitungen haben das Thema der Kleinen Anfrage aufgegriffen. Die Morgenpost berichtet, dass die Landesregierung nun vermehrt Lehrer aus anderen Ländern abwirbt, um die Defizite der eigenen Personalplanung zu kompensieren.

     

    Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage "Überalterung der Lehrer in Brandenburg"

     

    Presseecho:

    Noch immer leere Klassenzimmer wegen Lehrermangel – RBB 09.05.2016

    Trotz „Buschprämie“ – Kritik über Lehrermangel an Schulen – dpa 09.05.2016 (auch erschienen in BILD, Morgenpost, Focus online...)

    Lehrermangel auf dem Lande - MAZ 16.06.2016 (Hat "vergessen", unsere Anfrage zu erwähnen)

    Weiteres zum Thema:

    Wenn die Lehrerin aus Polen kommt – Morgenpost 30.05.2016

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  • Lehrermangel in Theorie und Praxis

    Unhaltbare Zustände in Schulen durch Lehrermangel – Mehr Geburten und mehr Zuzug – Forderung BVB / FW: 5.500 Neueinstellungen von Lehrern

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  • Lehrermangel: Quereinsteiger qualifizieren!

    Iris Schülzke: Quereinsteiger in Schulen haben Probleme, aber sind notwendig – Absehbares Problem Lehrermangel wurde ignoriert, jetzt mehr Fachlehrer ausbilden

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  • Massenprotest gegen Landesregierung

    Tausende Lehrer, Polizisten und Forstarbeiter protestieren vor dem Landtag gegen die Politik der Landesregierung

    Jahrelange Sparmaßnahmen, Lohnzurückhaltung oder Stellenkürzungen haben den Öffentlichen Dienst im Land Brandenburg an seine Grenzen gebracht. Die Löhne gehören zu den niedrigsten der Bundesrepublik. Die Bedingungen sind so schlecht, dass sich für viele Bereiche kaum noch Nachwuchs findet. Die Überalterung der Belegschaft schreitet daher voran. Das wollten die Gewerkschaften der Lehrer, der Polizei und der Forstverwaltung ändern – bessere Bedingungen schaffen, für mehr Neueinstellungen sorgen, die Arbeit auf mehr Schultern verteilen. Seit Jahren saßen sie daher mit der rot-roten Landesregierung am Verhandlungstisch. Doch die Landesregierung aus SPD und Linken blieb stur. Grundtenor: „Ihr könnt fordern, was Ihr wollt, wir werden aber kein Geld zur Verfügung stellen.“ Im Sommer diesen Jahres brachen die Gewerkschaften daher die Verhandlungen frustriert ab.

    Nun riefen die Gewerkschaften unter dem Motto „Sauer macht frustig“ zur Großdemo in Potsdam auf. Laut eigenen Angaben beteiligten sich 8.500 Lehrer, Polizisten und Forstleute daran. Der RBB sprach hingegen von lediglich 2.000 Demonstranten und stellte dabei sogar die Frustration der Beschäftigten in Frage. Eine fragwürdige Schätzung, da allein die auswärtigen Demonstranten mit 70 nahezu vollbesetzten Bussen kamen, andere Medien gehen von 6.000–7.000 Demonstranten aus. 

    Die Demonstranten zogen vom Luisenplatz zum Alten Markt vor dem Landtag. Viele der Protestplakate griffen Themen auf, die wir bereits mehrfach im Landtag kritisiert hatten – etwa die Geldverschwendung am BER und für die Kommunalreform, für die das Geld jeweils „säcke- und schubkarrenweise“ zur Verfügung steht, während für Polizei und Lehrer kaum Geld übrig bleibt. 

    Auch die von uns kritisierte willkürliche Kürzung bei der Zahl der Polizeistellen wurde als „Glücksrad der Inneren Sicherheit“ aufs Korn genommen. Wegen der im Bundesvergleich niedrigsten Gehälter wurde Ministerpräsident Dietmar Woidke auf einem anderen Plakat zum Träger der „Roten Laterne“ gemacht.

    Die Themen waren aber nicht nur auf den Plakaten zu sehen, sie wurden auch in den Reden der Gewerkschaftsvorsitzenden mehrfach aufgegriffen. Gesprochen wurde dabei auch von der Arroganz der Macht. Denn die Landesregierung hatte die Proteste in einer Pressemitteilung als „Populismus“ abgetan. Man merke: Sozialdemokraten und Linke nennen inzwischen sogar Proteste der Gewerkschaften Populismus, wenn sie ihnen nicht passen. Auch die von uns stets kritisierten Diätenerhöhungen im Landtag wurden den eigenen prozentualen Erhöhungen gegenübergestellt. Und siehe da: Die Erhöhungen bei Polizei und Lehrern waren nicht nur nominal deutlich kleiner, sie waren sogar prozentual stets deutlich unter den Erhöhungen der Abgeordneten. Entsprechend wurde der Regierung auch Realitätsfremdheit vorgeworfen. Die Gewerkschaften kündigten an, weiterzukämpfen, bis die Landesregierung ein vernünftiges Angebot auf den Tisch legt. Diese stellte sich jedoch weiter stur.

    Es ist selten, dass so viele Menschen aus allen Teilen des Landes an einem Ort zusammenkommen. Mitglieder von BVB / FREIE WÄHLER nutzten die Gelegenheit und verteilten hunderte Informationsbroschüren und Unterschriftenlisten für die Volksinitative „Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen“. Die Listen fanden rasenden Absatz, schließlich war die Reform in den Reden mehrfach als Verschwendung kritisiert worden. Nun werden die Listen als Kopiervorlage im ganzen Land verteilt.

    Höhepunkte der Reden auf 10 Minuten zusammengefasst auf YouTube

     

    Relevante Presseartikel:
    „Brandenburg – ein Bildungsflughafen“ – Tausende Lehrer und Polizisten demonstrierten in Potsdam – PNN 10.11.2016
    Landesbedienstete begehren auf – MOZ 09.10.2016
    Landesbeschäftigte demonstrieren in Potsdam Lehrer, Polizisten, Forstarbeiter in Frust geeint – MAZ 09.11.2016
    Brandenburgs Lehrer auf den Barrikaden Proteste in Potsdam und Cottbus – Vorwürfe an „ignorante Politik“ – Lausitzer Rundschau 10.11.2016
    Demonstration im Potsdam – Lehrer und Polizisten protestieren gegen Überlastung – RBB 10.11.2016

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  • Neuplanung beim Schulbedarf in Bad Freienwalde notwendig

    Leonie Schölzel steht für Neuplanung beim Schulbedarf in Bad Freienwalde

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  • Probleme in Oberschulen sind Rot-Rot egal

    Vera 8 zeigt massive Defizite bei Oberschulen – BVB / FREIE WÄHLER unterstützt Antrag „Oberschulen stärken“ von CDU und GRÜNEN

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  • Schulamtsreform als abschreckendes Beispiel

    2014 beschlossene Schulamtsreform abgewickelt – erstaunliche Parallelen zur geplanten Kreisgebietsreform

    Schröter in Frankfurt

    Die Landesregierung ignorierte in den „Dialogen“ jede Kritik an der geplanten Kreisgebietsreform

    Erst 2014, Monate vor der Wahl wurde die Schulamtsreform auf Antrag der rot-roten Landesregierung von der rot-roten Mehrheit im Landtag beschlossen. Anfang 2016 wurde die Reform wieder abgewickelt. Sie stellte sich als großer Fehler heraus.

    Doch auch aus Fehlern kann man lernen. Was waren die Beweggründe für die Einführung der Reform? Im 2014 von der Landesregierung gestellten Antrag lesen wir Folgendes:

    „Verschlankung der Verwaltungsstrukturen zur Steigerung der Effizienz von Verwaltungshandeln[...]

    Bündelung von Aufgaben, die Optimierung von Geschäftsabläufen und die Vermeidung von Parallelarbeit[...]

    nach den Grundsätzen der Verwaltungsmodernisierung[...]

    Vereinheitlichung von Geschäftsprozessen im Sinne einer Standardisierung [...]

    ergeben sich personelle Synergieeffekte, ohne dass die in der unteren Schulaufsicht augenblicklich bestehende Anzahl von 52 Schulrätinnen und Schulräten verringert wird.“

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  • Schulausfall wird weiterhin nicht dokumentiert!

    Antrag auf Dokumentation des Unterrichtsausfalls abgelehnt - Eltern und Schüler haben das Nachsehen - Linke sagt: "Wir können nicht sagen, was Ausfallstunden sind."

    Rund eine viertel Million Schulstunden fielen im Schuljahr 2013/2014 aus.  Dies ist nicht nur eine Statistik, sondern hat auch persönliche Folgen. So fiel für rund 2.000 Schüler derartig viel Unterricht aus, dass in den Zeugnissen keine Noten erteilt werden konnten. Die Zahl derjenigen, die wegen Ausfall im Stoff zurückbleiben, dürfte um ein Vielfaches größer sein. Dennoch müssen sich die Schüler später mit diesen schlechten oder nicht vorhanden Zeugnisnoten bei Arbeitgebern bewerben.

    Bereits im Juni haben wir daher den Antrag gestellt, dass der Unterrichtsausfall zukünftig zur Zeugnisausgabe auf einem separaten Blatt dokumentiert und an die Schüler ausgegeben wird. Dann können die Schüler beispielsweise beweisen, dass ein Notenabfall in einem Fach durch massiven Unterrichtsausfall verursacht wurde und nicht durch eigenes Versagen.

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  • Schulbildung bei Medienkompetenz teilweise mangelhaft

    Iris Schülzke begrüßt in ihrer Rede Initiative für Medienkompetenz, doch die Grundvoraussetzungen in den Schulen sind teilweise mangelhaft

    Für immer mehr Berufe werden Fähigkeiten im Umgang mit IT und Medien zur notwendigen Kompetenz. Doch noch immer gibt es keine flächendeckende Schulung der Kinder, wie diese mit moderner Technik und Medien richtig und verantwortungsvoll umgehen. Zur Verbesserung gab es einen Antrag der CDU, der einen Antrag von SPD und Linken sowie einen Antrag der Grünen nach sich zog.

    Iris Schülzke zeigte in ihrer Rede an Beispielen aus der Praxis, welche Probleme es noch gibt. Zwar gibt es einige Vorzeigeschulen, in denen es gute Ausstattung im IT-Bereich und gut qualifizierte Lehrer gibt. Doch ebenso gibt es noch immer viele Schulen, in denen die Schüler die Computer nicht einmal anfassen dürfen. Wie immer mangelt es meist am Geld.


    Die gesamte Rede von Iris Schülzke:
    „Medienkompetenz oder Medienbildung an Schulen weiter stärken bzw. Medienbildung und digitale Kompetenz weiter stärken, sollte selbstverständlich in der Schulbildung sein. Kinder und Jugendliche treffen regelmäßig auf Medien. Audiovisuelle Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen, Bildern und Prozessen begegnen uns und auch Kindern und Jugendlichen im Alltag durch Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet. Kommunikationsmittel erfahren eine rasante Entwicklung, eine entsprechende Anwendung und Nutzung erfolgt durch intelligente Konzepte und Kommunikationsorganisation: ob es ein elektronisches Verkehrsleitsystem mit Stauwarner auf den Autobahnen ist, die Nutzung der Daten aus dem Internet oder das Berechnen einer Aussaatmenge für Getreide oder Lupinen auf einem Feld oder das Lösen einer Fahrkarte am Bahnhof.

    Es ist erforderlich, dass Jugendliche während ihrer Schulzeit die Eignung bzw. die Fähigkeit erwerben, mit den digitalen Medien umzugehen. Effizientes Lernen ist kaum möglich, wenn in den Schulen für diesen Bereich der Bildung nach wie vor nicht die erforderlichen Voraussetzungen zur Verfügung stehen, dies trifft ganz besonders für den ländlichen Raum zu.

    Andererseits steht die Initiative Industrie 4.0. vor der Tür. Wir stehen einer hochflexibilisierten Produktion, Verfahren der Selbstoptimierung und Selbstkonfiguration gegenüber, dies betrifft auch den gesamten Dienstleistungssektor und alle Prozessstufen der gesamten Wertschöpfungskette. Verfahren werden intelligenter, Menschen sollen bei ihrer zunehmend komplexeren Arbeit unterstützt werden. Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine wird ständig erweitert, verbessert und anspruchsvoller. E-Learning, Information, Kommunikation und gemeinsames Lernen haben in allen Fächern eine stärkere Rolle übernommen.

    Es gibt gute Ansätze in den Schulen, aber nicht überall. Vor einigen Wochen besuchten wir eine Veranstaltung Dialog P am beruflichen Gymnasium in Falkenberg/Elster. Diese Schule ist bestens für eine gute Ausbildung gerüstet und aufgestellt, die Pädagogen wissen um die Notwendigkeit einer guten Ausbildung der Schüler im Bereich digitaler Medien. Zwei Schülerinnen berichteten jedoch, dass sie zu diesem 11. Schuljahr aus einer anderen Schule nach Falkenberg gewechselt sind, weil es eben diese technische IT-Ausrüstung am Vorgängergymnasium nicht gibt – kaum interaktive Tafeln, zu wenig PC-Arbeitsplätze, die Netzverbindungen waren mangelhaft, der Server überfordert.

    Gestern berichtete ein Arzt aus dem Ärztenetzwerk, dass es bei den Lehrern an Bereitschaft mangelt, eine entsprechende IT-Bildung zu sichern. Ein Vater ergänzte, dass seine Tochter in der 2.Klasse in Finsterwalde das Smartboard, das den Schülern nur gezeigt wurde, nicht anfassen durfte, damit es nicht kaputt geht. Sagen will ich damit, dass es im Jahr 2016 ein sehr differenziertes Bild gibt, leider sind es aber keine Einzelfälle. Es fehlt auch der Wille, die IT-Bildung so anzubieten, wie es die heutige Situation und die Zukunft erfordern. An anderen Schulen fehlen das Geld und die Ausrüstung dazu.

    In diesen Fällen kann man nicht davon sprechen, dass wir auf einem guten Weg sind, wie es im Antrag steht. Hier ist einiges zu tun, dies systematisch und zügig. Die Bereitstellung von zeitgemäßer Bildungssoftware, die Schulung der Lehrkräfte und der Einsatz von interaktiven Präsentationseinheiten im Unterricht ist entsprechend der Entwicklung der digitalen Medien weiterzuentwickeln. Die Abkehr vom starren Informatikunterricht sollte zügig erfolgen, z.B. nach dem Vorbild von Schweden, Norwegen oder der asiatischen Länder. 

    Sinnvoll wäre eine koordinierte Anwendung der Einzelleistungen in den verschiedensten Fächern. Schnellstens sollte dazu eine Checkliste zum Ausstattungsgrad in allen Schulen, zu den Fähigkeiten der angewendeten Software und zur Qualifikation der Lehrer erstellt werden. Selbstkritisches Herangehen ist hier gefragt. Parallel müssen die Schulen zügig aufgerüstet werden, Leitungssystem, Versorgungsleistung in Down- und Upload müssen stimmen und Netzwerke zwischen den Schulen sollten eingerichtet werden, damit sich die Schulen gegenseitig helfen können.

    Das kostet viel Geld, auch das muss zur Verfügung gestellt werden. Es reicht keinesfalls, so wie im Antrag von SPD und Linken, dass die Schulen oder Kommunen aufgefordert werden müssen, für entsprechende Ausrüstungen zu sorgen. Bei dem herrschenden Investitionsstau stehen die Schulen nicht immer an erster Stelle. Wer behauptet, die Medienkompetenz ist auf einem guten Weg, der sollte sich von ausbildenden Unternehmen berichten lassen, diese werden vom realen Stand berichten. Fahrschulen bilden auch nicht mehr am alten Trabbi aus, aber so stellt sich das Verhältnis dar.

    Im Antrag der Grünen sind gute Vorschläge enthalten, mir fehlt dort nur der Zeitrahmen. Eine weitere Arbeitsweise mit dem Tempo einer griechischen Landschildkröte wird dazu führen, dass wir in diesem Bereich weiter zurückfallen.“

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  • Schulwege auf zumutbare Länge beschränken!

    BVB / FREIE WÄHLER fordert Änderung des Brandenburger Schulgesetzes: Zumutbare Schulweglängen jetzt ermöglichen

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  • Sorbische Sprache erhalten!

    Iris Schülzke (BVB / FREIE WÄHLER) unterstützt Anliegen der Sorben in der Debatte zum Antrag CDU/Grüne auf Erhalt der sorbischen Sprache

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  • Sozialarbeiter zur Suizidprävention in Schulen einsetzen!

    Mangel an Schulsozialarbeitern und mehrere Suizide in Teltow-Fläming – Ralf von der Bank: Freiwerdende Sozialarbeiter aus Flüchtlingsbetreuung einstellen

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  • Übergang Schule-Beruf – Probleme im ländlichen Raum bleiben

    Landesregierung legt Konzept für den Übergang Schule-Beruf vor – Zustimmungsfähiges Konzept, doch vor allem Probleme im ländlichen Raum werden vernachlässigt

    Schulabgänger informieren sich auf der jährlichen Ausbildungsmesse in Schlieben, die unter anderem von der damaligen Amtsdirektorin Iris Schülzke ins Leben gerufen wurde

     

    Die Landesregierung legte in der Landtagssitzung vom 28.04.2016 ein Konzept für eine systematische Qualifizierung der Berufs- und Studienorientierung vor. Iris Schülzke zeigte in ihrer Rede die Vorzüge und Defizite des Konzeptes. Auffällig sei, dass es bei diesem Konzept sehr viele Partner gebe – die Schulberater, die Schulträger, das Arbeitsamt, die Agenturen für Arbeit, die Kammern und nicht zuletzt die ausbildenden Unternehmen. Dies macht es jedoch für die Betroffenen nicht einfach, die Übersicht zu bewahren, wer wofür zuständig ist.

     

    Gut wird es, wenn für alle das gleiche Handout vorliegt und alle danach handeln können. Wenn nun vom Lisum (Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg) ein derartiges Handout vorbereitet wird, ist es gut, wenn es zwischen den Partnern abgestimmt gestaltet und in eine verständliche Form gebracht wird, sodass es regelmäßig weiterentwickelt werden kann, also den ständig neuen Anforderungen gerecht wird. Ebenso ist es wichtig, die auskömmlichen Finanzen sicherzustellen, die Qualifizierung für die Lehrer und Berater wurde jedoch auch angekündigt.

     

    Enthalten ist das Ziel, auch Kinder mit unterschiedlichsten Entwicklungsständen für ihren Berufsorientierungsprozess zu begleiten. Es ist richtig und wichtig, auch „schwierige“ Kinder sollen gute Startchancen haben. Manchmal ist die Begleitung durch das Elternhaus auch unzureichend, diese Kinder und Jugendlichen dürfen nicht durch die Maschen fallen.

     

    Iris Schülzke hat damit selbst Erfahrung. Sie betreut als Patenschaft eine Pflegefamilie mit Pflegekindern. Der älteste Pflegesohn hat die 10. Klasse nicht erreicht, jedoch jetzt mit Hilfe der Pflegeeltern und des Ausbildungsbetriebes gute Leistungen im Oberstufenzentrum erbracht. Jedoch gibt es keine Fahrverbindung zur 40 Kilometer entfernten Schule. Mobilität ist weiterhin ein großes Problem im ländlichen Raum. Dies sorgt für große Hindernisse bei der Berufsorientierung. Der Rufbus ist ein Ansatz, aber auch diese Kinder haben Freizeit- und Sportinteressen. Hier ist noch einiges zu tun, das mit dem Konzept oder einer Broschüre nicht gelöst wird. Wir werden diesem Konzept dennoch zustimmen.

     

    Rede von Iris Schülzke zum Konzept „Übergang Schule-Beruf“ der Landesregierung

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  • Ursachen der Bildungsmisere beseitigen!

    Schlechte VERA-Testergebnisse für Achtklässler machen Probleme in Brandenburgs Schulen deutlich – Personalnot ist zu lösen!

    Die VERA-Testergebnisse für Brandenburg zeigten verheerende Ergebnisse in Mathematik, Deutsch und Englisch. Betroffen waren vor allem Ober- und Gesamtschulen. Einer der Hauptfaktoren für das schlechte Abschneiden ist nach unserer Auffassung die Personalsituation in den Schulen. Wir haben das Problem seit langem im Auge – siehe die Ergebnisse der Kleinen Anfrage von Iris Schülzke aus dem Frühjahr 2016:

    In den 5 Jahren ab 2016 gehen 1906 Lehrer in Rente, das sind im Schnitt 381 im Jahr. Im Schuljahr 2015/16 gab es jedoch nur 257 Neueinstellungen von Lehrern unter 30 Jahren. Die Landesregierung feiert sich zwar für „mehr Ausbildung und Neueinstellungen als je zuvor“. Doch wir wissen: Das sind immer noch weit weniger als in Rente gehen! Zudem ist die Entlohnung mit die niedrigste in Deutschland, was zu einer Abwanderung in andere Bundesländer führt.

    Das alles ist das Ergebnis von Sparmaßnahmen und einer langfristigen Fehlplanung. Zum einen ein demografischer Irrtum: Die Abwanderung junger Leute geht zurück, da es einfacher wurde, einen Job zu finden. Entsprechend bleiben mehr junge Familien im Land, die sich zudem häufiger für ein Kind entscheiden. Die Geburtenrate und die Fertilitätsrate steigen langsam an – und das bereits kontinuierlich seit vielen Jahren. 

    Kurzum: Es gibt deutlich mehr Kinder, als noch vor einigen Jahren erwartet. Das ist sehr erfreulich, aber es wurden zu wenig neue Lehrer eingeplant und ausgebildet. Es gibt keine Reserve mehr, was zu häufigem Ausfall führt, oft ohne Vertretung oder nur mit fachfremder Vertretung. Die wachsende Personallücke wird nun versucht, teilweise mit Quereinsteigern zu füllen. Doch diesen mangelt es oft an pädagogischer Ausbildung. Das Ergebnis sehen wir nun in den VERA-Tests.

    Was tat die Landesregierung in den letzten Jahren im Bildungssektor, um auf die Situation zu reagieren? Leider nur Selbstbeschäftigung wie Schulamtsreform oder die Zusammenlegungen verschiedener Fächer zu neuen Fächern, etwa Physik und Biologie zu Naturwissenschaften oder Geographie und Politische Bildung zu „Gesellschaftswissenschaften“. Das sind zweifelhafte Experimente mit ungewissem Ausgang. Das grundlegende Problem der Personalnot wurde hingegen nicht gelöst.

    Gleichzeitig feiert sich die Regierung trotz Kenntnis des miserablen Abschneidens in Briefen selbst für angebliche Erfolge: „Ich freue mich sehr, dass die vielfältigen Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung  an den Schulen Wirkung zeigen.“ – Bildungsminister Baaske, SPD (siehe Foto) in einem Brief an die Lehrerschaft, 07.11.2016. Zwei Tage später protestierten Tausende Lehrer wegen schlechter Arbeitsbedingungen und zweckloser Gespräche mit der Landesregierung vor dem Landtag.

    Was muss nun passieren? Unsere Forderung:
    1. Die Landesregierung gesteht ein, dass es ein Problem gibt.
    2. Die Landesregierung hört auf, die Forderungen der Lehrer pauschal als „Populismus“ und Egoismus abzutun.
    3. Die Landesregierung setzt sich wieder mit den Lehrern an den Verhandlungstisch. 
    4. Vorschläge, sowohl zum Wohl der Lehrer als auch dem der Schüler, sind umzusetzen.

    Denn die Lehrer hatten eine Menge guter Vorschläge. Ein Auszug aus den Forderungen vom letzten Mittwoch:

    - Mehr Weiterbildungen
    => wichtig vor allem für die Quereinsteiger

    - Mehr Ausbildung und Neueinstellungen junger Lehrer
    => wichtig, um die steigende Zahl von altersbedingten Abgängen zu kompensieren

    - Höhere Löhne, um die Lehrer im Land zu halten
    => wichtig, um die Abwanderung in andere Bundesländer zu stoppen

    - Aufstockung des Personals und Aufbau einer Vertretungsreserve
    => wichtig, um Unterrichtsausfall und fachfremde Vertretungen zu reduzieren

    Auch wenn es Geld kostet, muss man es umsetzen. Wenn innerhalb von 2 Jahren über 1,4 Milliarden Euro für den BER und die geplante Kreisgebietsreform da sind, muss auch Geld da sein, um einen der Hauptgründe für die Bildungsmisere zu beseitigen. Im Gegenzug bitten wir die Gewerkschaft der Lehrer, bei den Forderungen in Sachen Altersteilzeit und Frühverrentung Zugeständnisse zu machen. Angesichts des Personalnotstands wird aktuell jeder Lehrer gebraucht. In diesem Punkt müssen wir dem Innenminister recht geben – und das tun wir bekanntlich nicht all zu oft.

    Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Überalterung der Lehrer in Brandenburg“ von Iris Schülzke

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