Neuplanung beim Schulbedarf in Bad Freienwalde notwendig

Leonie Schölzel steht für Neuplanung beim Schulbedarf in Bad Freienwalde

BVB / FREIE WÄHLER warnt vor einem „weiter so“ bei der städtischen bzw. kreislichen Schulpolitik in Bad Freienwalde. Deswegen umreißt Bürgermeisterkandidatin Leonie Schölzel ihre Planungen für den Fall ihrer Wahl zum neuen Stadtoberhaupt.

Angesichts der vollumfänglichen Auslastung der Grundschulen sowie der Erna-und-Kurt-Kretschmann-Oberschule mit bis zu 28 Schülern je Klasse ergeben sich bisweilen bereits Schwierigkeiten, die vom Land geregelte Mindestfläche von 1,7qm pro Schüler einzuhalten. Zugleich ist – erfreulicherweise – mit einem Absinken der Schülerzahlen in den kommenden Jahren nicht zu rechnen.

Daher regt Schölzel die Wiedereröffnung der Hohenwutzener Grundschule oder zumindest den stärkeren Einsatz für den Ausbau bestehender Bildungseinrichtungen an. Die mangelnde Aktivität der Stadtverwaltung in diesem Bereich ist nicht nachvollziehbar.

Zugleich muss die viel gepriesene Ganztagsbetreuung auch gelebt werden. So besteht an der Theodor-Fontane-Grundschule das Problem, dass ein umfangreiches Angebot nicht gegenüber allen Schülern ermöglicht werden kann. „Bad Freienwalde tritt in diesem Bereich einfach nicht energisch genug gegenüber Kreis und Land auf“, betont Landtagsabgeordneter Péter Vida.

Deswegen fordert Bürgermeisterkandidatin Leonie Schölzel eine Kraftanstrengung für die Bad Freienwalder Schulen verbunden mit einer spürbaren Kapazitätserweiterung der Horte.