Plötzlicher Sinneswandel? Kita-Neubau in Bad Freienwalde bestätigt Position von BVB / FREIE WÄHLER

Neue Kita in Bad Freienwalde: Im Wahlkampf wurde Forderung von Leonie Schölzel abgetan, nach der Wahl wird eine neue Kita als eigenes Projekt verkauft!

 

Mit großem Interesse hat BVB / FREIE WÄHLER Bad Freienwalde die am 26.10.2017 bekannt gewordenen Pläne zum Neubau einer Kita zur Kenntnis genommen. Genau dies war die Forderung unserer Bürgermeisterkandidatin Leonie Schölzel in den vergangenen Monaten. Genau dafür wurde BVB / FREIE WÄHLER im gesamten Wahlkampf parteiübergreifend kritisiert. So hieß es von Bürgermeister Lehmann, dass eine Überversorgung mit Kitaplätzen gegeben und die Forderung daher abzulehnen sei. Von den Linken kam sogar der Vorwurf, dass man für die von Schölzel geforderte Kita Bürger enteignen müsse.

Umso bemerkenswerter ist es jetzt, dass diese Forderung nun nicht nur nicht mehr kritisiert, sondern wie selbstverständlich umgesetzt wird. BVB / FREIE WÄHLER begrüßt diesen Sinneswandel, wünscht sich aber in Zukunft einen respektvolleren Umgang mit Mitbewerbern und vor allem mehr Ehrlichkeit gegenüber den Wählern.

Denn in der Tat ist die demografische Entwicklung Brandenburgs und auch Märkisch-Oderlands deutlich besser als von der Landesregierung prognostiziert. Wie vom BVB/FREIE WÄHLER-Landesverband nachgewiesen, sind alle von der Landesregierung angestellten und verwendeten Prognosen unzutreffend. Hierauf kann schlechterdings keine Kita- und Schulbedarfsplanung fußen.

Um die infrastrukturelle Versorgung aller Teile des Landkreises und eine Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen im gesamten Land sicherzustellen, braucht es eine Stärkung der Bildungs- und Erziehungsstandorte. Deswegen bekräftigt BVB / FREIE WÄHLER erneut, dass zusätzlich zum Kita-Neubau auch die Wiedereinrichtung einer weiteren Grundschule – vorzugsweise in den Ortsteilen, bspw. in Hohenwutzen – von Nöten ist. Bad Freienwalde darf nicht den Fehler anderer Gemeinden begehen und davon „überrascht“ werden, dass erhöhte Kitazahlen höhere Schülerzahlen nach sich ziehen.